Ausstellung Fotogalerie
Wang Jixin: Die verlorene Welt
20.08. – 26.09.2011

Seit 2005 dokumentiert Wang Jixin den Zerfall der Porzellanfabriken der Jiangxi-Provinz. Bereits vor über 60 Jahren stellen die ersten ihren Betrieb ein, und im Rahmen der Modernisierung Chinas werden seit Ende der 1980er Jahre weitere Porzellanfabriken stillgelegt.
Wang Jixin widmet sich besonders der Porzellanfabrik von Jingdezhen. Er hat deren Überreste fotografisch und filmisch dokumentiert und mit ehemaligen Arbeitern dieser Fabrik zusammengelebt. Wang Jixin hat sein Atelier von Peking nach Jingdezhen verlegt, damit seine Leinwände den Geist von Jingdezhen atmen können. Er malt keine Ruinenbilder wie die Romantiker, eine Verklärung der Vergangenheit liegt ihm fern.
Seine Bilder sind keine Reflexionstafeln, teilweise messen sie drei mal sechs Meter, allein durch ihre Grösse ist der Betrachter nicht nur blosses Gegenüber, sondern eher Teil einer verlorenen Welt.
Die zerborstenen Feuermauern der Glutöfen glühen noch immer, sie künden noch immer von ihrer ursprünglichen Funktion. Zwar sind sie nicht mehr heiss, aber durch das zerborstene Dach finden vereinzelte Sonnenstrahlen ihren Weg und lassen uns Mauer- und Porzellanreste erkennen.
Dort, wo das Sonnenlicht bis tief ins Innere der Fabrik vorzudringen vermag, wird der Raum lebendig. Staub, Dunst, Lichtreflexe, etwas wie Funkenschlag füllen den Raum. Wang Jixin lässt uns so nicht nur Gegenstände im Raum, sondern den Raum selbst, dessen Atmosphäre sehen. Wir sind Zeuge eines unaufhaltsamen Zerfallsprozesses. Menschenwerk bildet sich in unberührte Natur zurück.
Ausstellung vom 20.08. bis 26.09.2011
Vernissage: 20.08.2011, um 19 Uhr
20.08. – 26.09.2011

Seit 2005 dokumentiert Wang Jixin den Zerfall der Porzellanfabriken der Jiangxi-Provinz. Bereits vor über 60 Jahren stellen die ersten ihren Betrieb ein, und im Rahmen der Modernisierung Chinas werden seit Ende der 1980er Jahre weitere Porzellanfabriken stillgelegt.
Wang Jixin widmet sich besonders der Porzellanfabrik von Jingdezhen. Er hat deren Überreste fotografisch und filmisch dokumentiert und mit ehemaligen Arbeitern dieser Fabrik zusammengelebt. Wang Jixin hat sein Atelier von Peking nach Jingdezhen verlegt, damit seine Leinwände den Geist von Jingdezhen atmen können. Er malt keine Ruinenbilder wie die Romantiker, eine Verklärung der Vergangenheit liegt ihm fern.
Seine Bilder sind keine Reflexionstafeln, teilweise messen sie drei mal sechs Meter, allein durch ihre Grösse ist der Betrachter nicht nur blosses Gegenüber, sondern eher Teil einer verlorenen Welt.
Die zerborstenen Feuermauern der Glutöfen glühen noch immer, sie künden noch immer von ihrer ursprünglichen Funktion. Zwar sind sie nicht mehr heiss, aber durch das zerborstene Dach finden vereinzelte Sonnenstrahlen ihren Weg und lassen uns Mauer- und Porzellanreste erkennen.
Dort, wo das Sonnenlicht bis tief ins Innere der Fabrik vorzudringen vermag, wird der Raum lebendig. Staub, Dunst, Lichtreflexe, etwas wie Funkenschlag füllen den Raum. Wang Jixin lässt uns so nicht nur Gegenstände im Raum, sondern den Raum selbst, dessen Atmosphäre sehen. Wir sind Zeuge eines unaufhaltsamen Zerfallsprozesses. Menschenwerk bildet sich in unberührte Natur zurück.
Ausstellung vom 20.08. bis 26.09.2011
Vernissage: 20.08.2011, um 19 Uhr
